Früh begann er sich für Filme zu begeistern (zu seinen Lieblingsfilmen gehörte Kalina Krasnaja von Wassili Schukschin), jedoch ging sein Wunsch, an der Filmhochschule zu studieren, nicht in Erfüllung. Nach einer zweijährigen privaten Schauspiel- ausbildung versuchte er erfolglos in München die staatliche Schauspielprüfung abzulegen. Zwischen 1965 und 1967 produzierte Fassbinders Partner Christoph Roser dessen erste Kurzfilme "Der Stadtstreicher" und "Das Kleine Chaos". 1967 wurde Fassbinder als Regisseur und Ensemblemitglied beim "action-theater" aufgenommen. Er arbeitete auch mit diversen freien Theatergruppen zusammen. Daraus ging sein "Antiteater" hervor. Für diese Gruppe (auch Hanna Schygulla, spätere Protagonistin seiner erfolgreichsten Filme, war Mitglied dieser Theatergruppe) schrieb er in den Jahren 1968 bis 1971 die meisten seiner Theaterstücke.

Preparadise
Sorry Now
von Rainer Werner Fassbinder
mit Ina
Meling, Tina Hoffmann, Daniela Tauber,
Kathrin
Sauerborn, Sanela Causevic, Christine Szalay,
Julia Schmid-Neuhaus, Enrico Herbst
Als Gast: Armin Schlagwein
Konzept: Karl Oliver Mayer
Regie:
Heiko Dietz
Dramaturgie: Carmen Panknin
PREPARADISE
SORRY NOW ist eine Collage aus Texten: sie behandeln das faschistoide Grundverhalten
im Alltag.
Was passiert, wenn man nicht hinschaut?
Wie schauts aus, wenn was passiert?
Eine Rahmenhandlung bildet in diesem Stück der authentische Fall der beiden Massenmörder Ian Brady und Myra Hindley, die in den sechziger Jahren als „Moor Mörder“ in die Geschichte der Serien–Killer eingingen.
Eine Produktion von TheaterRaum München
in Kooperation mit theater … und so fort.
28.
März bis 01. April 2006
jeweils 20.30 Uhr
Beachten Sie bitte die neue Kassenregelung!
