Sir Alan Ayckbourn (*1939 in London) war ursprünglich Schauspieler, bevor er zu "Großbritanniens populärstem Gegenwartsdramatiker" (The Economist) wurde. Für seine Stücke ist er mehrfach ausgezeichnet worden, darunter bisher allein siebenmal mit dem Evening Standard Award. Übersetzt wurden sie in über 30 Sprachen, einige von ihnen wurden in England und Frankreich auch verfilmt. Ayckbourn lebt in Scarborough und ist dort seit 1969 künstlerischer Leiter des Stephen Joseph Theatre. 1987 wurde er von der Queen zum "Commander of the Order of the British Empire" ernannt, 1997 als erster Dramatiker seit Terence Rattigan in den Adelsstand erhoben.

Falsche Schlange
von Sir Alan Ayckbourn

mit Christina Hoffmann, Christina Meling, Kathrin Sauerborn
Regie: Heiko Dietz
Assistenz/Bühne: Heinz Konrad


Alice Moody verlangt hunderttausend Pfund. Ansonsten verrät sie der Polizei, dass Miriam ihren eigenen Vater umgebracht hat. Die allerdings hat kein Geld. Als letzte Bosheit hat ihr Vater seinen gesamten Besitz nicht ihr, sondern ihrer Schwester Annabel vererbt, die als Teenager von zuhause weggelaufen ist. Kaum setzt Annabel einen Fuß durch das Gartentor, wird sie schon von Alice abgefangen: statt Miriam soll sie jetzt bluten. Doch Annabel hat wenig Lust, den frisch erworbenen Reichtum gleich wieder loszuwerden.


München-Premiere: 26.10.2006
Weitere Vorstellungen: 27./28.10. sowie 2./3./4./9./10. + 11.11.2006
jeweils 20.30 Uhr

Eine Produktion von TheaterRaum München,
in Kooperation mit dem theater … und so fort und THETA e.V.

Pressestimmen:
"Kluger Psychothriller",
"Die Schauspielerinnen Christina Maria Hoffmann, Ina Meling und Kathrin Sauerborn spinnen ein raffiniertes Netz aus schlechtem Gewissen, alten Wunden und neuer Geldgier...",
"Ayckbourns Stück ist gruselig, weil seine Figuren so unberechenbar sind wie ihre verkorksten Leben. Die Inszenierung von Heiko Dietz lotet ihre seelischen Abgründe in einer Mischung aus makaberem Humor und echter Not trefflich aus."
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG