Stephan
Zinner wurde 1974 in Trostberg/Oberbayern geboren, ist verheiratet
und hat drei Kinder.
Seine Karriere als Entertainer begann mit dem Besuch der Münchner Schauspielschule
Ruth von Zerboni. Während der dortigen Ausbildung erhielt er seinen
ersten Preis: den Lore-Bronner-Preis für Darstellende Kunst; danach
war er für drei Jahre am Landestheater Salzburg engagiert. In der Zeit
von 2000-2006, in der er zu festen Ensemblemitgliedern der Münchner
Kammerspiele zählte, glänzte er in verschiedenen Rollen der Stücke
von Achternbusch, Heiner Müller und Reinald Goetz. Dem breiteren Publikum
bekannt wurde er insbesondere durch die Liederabende von Franz Wittenbrink,
„Kein schöner Land“, „ Die Welt wird schöner
mit jedem Tag“ und „Männer“. 2005 absolvierte er
sein Debüt als Moderator (Abschiedstour „Da Capo Mario“
von Mario Adorf). Seit 2006 widmet sich Stephan verstärkt seinen anderen
künstlerischen Projekten: solo als Musikkabarettist und mit Band (Florian
Schmidt – Kontrabass, Andy Kaufmann – Schlagwerk).
Seine schauspielerischen Talente kultiviert er parallel dazu auf vielerlei
Art und Weise: als Freier an den Kammerspielen; beim jährlichen Politikerderblecken
auf dem Nockherberg als Markus Söder-Double; in verschiedenen Kinorollen,
z.B. als Holzhändler aus Garmisch-Partenkirchen ( „Shoppen“
- Bayerischer Filmpreis) und als Puff-Besitzer Edi Holzleitner im Film von
Markus H. Rosenmüller „Räuber Kneißl“.
Im Fernsehen ist er u.a. in den Produktionen „Idylle der Hyänen“
(ZDF), einer Verfilmung des gleichnamigen Krimis von Friedrich Ani, in „Mit
einem Schlag“ (Fernsehfilm, BR) und im „Polizeiruf 113“
(ARD) zu sehen.
Fotos: Fabian Isensee

Stephan
Zinner
Family Business
Und Schuld war nur der Krokodilmann
- Solo-Kabarett -
Regie: Heiko Dietz
2.
Januar 2011
6. Februar 2011
6. März 2011
3. April 2011
um 20.00 Uhr
Tickets kosten bei uns auf allen Plätzen
nur
16,- EUR (ermäßigt 11,- EUR)!
Kasse und Bar öffnen um 19:00h
Stephan Zinner kämpft in seinem neuen Solo-Programm mit den Tücken
des Alltags eines Familienvaters und Ehemannes. Wer schon einmal einen Elterngeld-Antrag
ohne Herzinfarkt oder Gehirnblutung überstanden hat, weiß, wovon
die Rede ist.
Zinner ist in Elternzeit. Er darf also 30 Stunden in der Woche nebenbei Kabarett
machen.
Mehr nicht. Sonst gibt´s Ärger mit der Sachbearbeiterin.
Daneben trifft er in seinem „neuen“ Leben als Vollzeit-Hausmann
auf Menschen, von denen er nicht wusste und eigentlich auch gar nicht wissen
wollte, dass es sie gibt. Auf dem Kinderspielplatz, im Supermarkt, beim Elternabend:
überall begegnet er Deutschland - einem Land, geprägt von Menschen,
die ihre Kinder schon im Windelalter auf das harte Business-Leben da draußen
vorbereiten. Sie schicken die Kids zu Sprachkursen für Neugeborene, in
denen sie Chinesisch und Esperanto lernen, oder machen den Kinderpsychologen
zum ständigen Wegbegleiter ins Erwachsenendasein. Denn im Geschäftsleben
zählt einzig und allein der Erfolg. Und nur ein gut trainiertes Kind
wird ein gut trainierter Soldat, nein falsch, wird ein gut trainierter Geschäftsmann/
-frau. Ja, es ist kalt geworden in Deutschland; kalt und hart.
Aber Stephan Zinner stemmt sich dagegen. Das erfordert fast schon übermenschliche
Kräfte, doch er ist nun mal kein „Superdad“. Darum pflastern
Niederlagen seinen Weg, aber er scheitert mit Würde bzw. er versucht
es nach Leibeskräften.
Und schuld an alle dem ist dieser vermaledeite Krokodilmann, weil...
P.S.: „Die Anzahl der Angriffe von Rentnern auf harmlose Familienväter
im Großraum
München hat in den letzten Jahren drastisch zu genommen.“
(Orginal-Zitat des Eisschnelläufers Rudy Cerne in der ZDF Fernsehsendung
„Aktenzeichen XY“) Also: Watch out Daddy´s!
